Unsere Expertise liegt im Bereich immaterielles Vermögen (eng. Intangibles oder Intellectual Capital) und die Steuerung der qualitativen Faktoren einer Organisation.

 

Ein immaterieller Vermögensgegenstand oder das immaterielle Kapital (engl. intangible Assets) ist ein nicht-physischer Vermögenswert , der Eigentum eines Unternehmens ist und  in der Unternehmensbilanz erfasst werden kann.

Das immaterielle Kapital, also die immateriellen Ressourcen, gliedern wir in drei Dimensionen:

  1. Das Humankapital: Es sind Befugnisse, Motivationen und Talente von Mitarbeitern, sowie die Fähigkeit des Mitarbeiters, sich Wissen anzueignen.
  2. Das Strukturkapital: Dieses Gebilde beinhaltet die Strukturen, die ein Mitarbeiter benötigt, um seine Arbeit bestmöglich zu erfüllen. Es sind die Unternehmensprozesse und -abläufe, die Systeme zur Kommunikation, sowie Marken und Patente, die dem Unternehmen auch dann erhalten bleiben, wenn ein Mitarbeiter dieses verlässt.
  3. Das Beziehungskapital: Es sind die Verknüpfungen/Beziehungen zu den externen Stakeholdern, wie Banken, Aktionäre und andere „Finanzbeteiligte“. Ebenso beinhaltet das BK die Kontakte zu Kunden, Lieferanten, Versicherungen, der Öffentlichkeit oder den Verbänden.

Wir sind immer wieder verwundert, dass die wichtigsten Güter einer Organisation, das Können der Mitarbeiter und die zufriedenen Kunden, so wenig berücksichtigt werden. Sparprogramme lösen sich ab und die Anerkennung für ein Sparziel, das man erreicht hat, ist ein weiteres Sparziel.

Seit 2001 analysieren wir diese Faktoren. Wir versuchen herausfinden, wie man sie erfasst und steuert und welchen Einfluss sie auf die Geschäftsziele – wie die Rentabilität und das Image – haben. Diese „weichen Faktoren“ nennen wir „qualitative Faktoren“. Diese Faktoren werden bei der  Wissensbilanzierung zusammengefasst und deren Wirkungszusammenhänge analysiert.

Mit dem Instrument der „Wissensbilanz“ als Basis, erstellen wir einen Zukunftsfähigkeitsindex. Hierzu werden die quantitativen finanziellen Kennzahlen um die qualitativen Faktoren ergänzt. Auf Englisch heißt die Wissensbilanz Intellectual Capital Statement (EU) oder Intangible Asset based Management (Japan).