aus: Handbuch Unternehmenskommunikation
Wissensbilanzierung – Strategische Kommunikationsprozesse bewerten und steuern
Markus Will/Kay Alwert/Mart Kivikas

 

Unternehmen und deren Geschäftsleitungen stehen vor der Herausforderung, Strategien für die wissensbasierte Wirtschaft zu entwickeln und zu kommunizieren. Eine konsistente Geschäftsstrategie muss nicht nur – im Sinne einer integrierten Unternehmenskommunikation nach außen und innen einheitlich dargestellt und gelebt werden. Sie muss auch an den spezifischen immateriellen Vermögenswerten, Wissensressourcen und Alleinstellungsmerkmalen des Unternehmens ansetzen und diese konsequent weiterentwickeln. Der Beitrag zeigt einmal diesen Zusammenhang zwischen Strategieprozess und integrierter Unternehmenskommunikation bezüglich immaterieller Werte auf und stellt andererseits das Managementinstrument „Wissensbilanz“ zur Unterstützung dieses Prozesses vor. Dabei wird die Methodik des deutschen Pilotprojekts zur Wissensbilanzierung in kleinen und mittelständischen Unternehmen beschrieben und die wesentlichen Ergebnisse des Wissensbilanz-Prozesses veranschaulicht. Außerdem werden die Möglichkeiten zur Bewertung und Steuerung von strategisch relevanten Kommunikationsprozessen mit Hilfe der Wissensbilanz diskutiert. Abschließend werden die bisherigen Erfahrungen mit dem Einsatz der Methode sowie die derzeit bestehenden Grenzen des Instruments Wissensbilanz und daraus resultierender Weiterentwicklungsbedarf dargelegt.

 

Will/Alwert/Kivikas: Wissensbilanzierung – Strategische Kommunikationsprozesse bewerten und steuern, in Handbuch Unternehmenskommunikation, Hrsg. Piwinger/Zerfass, Gabler Fachverlag, Wiesbaden 2007, pp. 615-630

 

Strategische Kommunikationsprozesse bewerten