Excerpt:
Wissensbilanzen – „Made in Germany”
Ein Praxisbericht aus dem Mittelstand
Manfred Bornemann & Leif Edvinsson & Kai Mertins & Peter Heisig & Kay Alwert & Mart Kivikas
Die wichtigste Säule der wirtschaftlichen Stärke der Bundesrepublik Deutschland ist der Mittelstand. Mittelständische Unternehmen, also jene mit bis zu etwa 800 Arbeitnehmern, beschäftigen mit Abstand am meisten Mitarbeiter und sind ein verlässlicher Motor für Innovationen und beständige Qualitätsverbesserung. Für das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) stellt sich daher die Frage, wie dieser Mittelstand, der durch seine direkten und indirekten Steuerleistungen auch den wichtigsten Beitrag zum Wohlstand des Landes leistet, optimal für die Herausforderungen der Wissensgesellschaft unterstützt werden kann. Das langfristige Ziel der unter der Überschrift „Fit für den Wissenswettbewerb“ laufenden Initiative ist die Sicherung und Entwicklung des Innovationsstandortes Deutschland (BMWA 2004).
Das Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik, die größte deutsche Forschungsanstalt, der Fraunhofer Gesellschaft, wurde beauftragt, gemeinsam mit erfahrenen Experten aus dem Ausland zu überprüfen, wie mit dem Instrument der „Wissensbilanz“1 diese Ziele unterstützt werden können.
Drei Überlegungen spielten bei der Auswahl der Wissensbilanz als mögliches Instrument eine besondere Rolle: Wie kann der Unternehmenswert einer Organisation durch Erhöhung der Produktivität und klarere Entscheidungen verbessert werden?

 

Bornemann, Edvinsson, Mertins, Heisig, Alwert, Kivikas: “Wissensbilanzen – Made in Germany”, Wissensbilanzen (publ. Mertins, Alwert, Heisig), Springer-Verlag Berlin Heidelberg New York 2005, ISBN 3-540-23719-4

Wissensbilanzen – „Made in Germany”